Fahrlehrer werden - Fahrlehrer/in Kategorie B, Auto-Fahrlehrer/in

7 Ausbildungsmodule B1 bis B7 bereiten auf die Berufsprüfung Fahrlehrer/in Kategorie B mit eidgenossischem Fachausweis vor

Auf dieser Seite finden Sie detaillierte Informationen zur Grundausbildung Fahrlehrer/in Kategorie B - von der Informationsbeschaffung bis zur Fahrlehrerbewilligung.


1. Informationsbeschaffung

Nutzen Sie Informationsquellen

  • Unsere Webseite bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Fahrlehrerausbildung
  • Wir beantworten Ihre Fragen und beraten Sie gerne telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail > Link zu den Kontaktmöglichkeiten
  • Unsere Informationsveranstaltungen bieten einen umfassenden Eindruck vor Ort
  • Persönliche Beratungsgespräche stehen nach Vereinbarung zur Verfügung

2. BPT-Berechtigung

Die BPT-Berechtigung muss bis spätestens Modul B3 im Führerausweis eingetragen sein

Wer bereits über den Eintrag verfügt überspringt diesen Punkt der Vorbereitungen, sofern die verkehrsmedizinische Eignungsabklärung beim Vertrauensarzt lückenlos absolviert ist. Alle anderen Personen erwerben die BPT-Berechtigung wie folgt:

  • Lernfahrausweise-Antrag BPT mit Sehtest an das Strassenverkehrsamt Ihres Wohnsitzkantons einreichen
  • Verkehrsmedizinische Eignungsabklärung bei einem Vertrauensarzt des Strassenverkehrsamts absolvieren
  • Arbeits- und Ruhezeit-Verordnung 2 für die Theorieprüfung lernen > Link zum ARV-2-PDF
  • Theorieprüfung im Strassenverkehrsamt bestehen
  • Auf die praktische Führerprüfung vorbereiten, hierfür empfehlen wir einige Fahrstunden zu nehmen
  • Praktische Führerprüfung im Strassenverkehrsamt bestehen

Wir bieten Fahrstunden zur BPT-Ausbildung an, sehen jedoch eine Chance darin, dass Sie sich in Ihrer Region an eine Fahrschule wenden und so mit Fahrschulen aus Ihrer Umgebung in Kontakt kommen. Wir stehen gerne zur Verfügung um Sie von der Anmeldung beim Strassenverkehrsamt bis zur Organisation von Prüfungsterminen zu unterstützen. Gerne geben wir Ihnen auch Fahrschulen bekannt, die über Erfahrung in der Kategorie BPT verfügen.


3. Anmeldung zum Lehrgang

Wählen Sie aus verschiedenen Lehrgangstypen, die wir 2 x pro Jahr starten

  • Lehrgang Samstag: Berufsbegleitende Ausbildung, 1 Ausbildungstag pro Woche, Dauer 21 Monate wovon 6 Monate Ausbildungspraktikum, empfohlenes Arbeitspensum maximal 80 %
  • Lehrgang Freitag-Samstag: Berufsbegleitende Ausbildung, 2 Ausbildungstage pro Woche, Dauer 15 Monate wovon 6 Monate Ausbildungspraktikum, empfohlenes Arbeitspensum maximal 60 %
  • Lehrgang Intensiv: Vollzeit-Ausbildung, Dauer 12 Monate wovon 6 Monate Ausbildungspraktikum, begleitendes Arbeitspensum höchstens während Ausbildungspraktikum möglich

4. Absolvierung der Grundausbildung am Ort der Fahrlehrerschule

Module B1 bis B6: 6 Module absolvieren und die Modulprüfungen bestehen

Die Grundausbildung befasst sich mit den Schwerpunkten Lernprozesse, Kommunikation und Lernatmosphäre, Strassenverkehrsrecht, Automobiltechnik, Verkehrssinnbildung und Verhalten im Verkehr. Die Ausbildungstage innerhalb der Module gestalten sich wie folgt:

  • Ausbildung nach Wochentag im gewähltem Lehrgangstyp am Ort der Fahrlehrerschule
  • Unterricht jeweils von 08.00 bis 12.00 h und 13.00 bis 17.00 h
  • Modulprüfungen werden innerhalb der Ausbildungstage abgelegt, es werden keine zusätzlichen Termine angeordnet

Das folgende Dokument des SFV Schweizerischer Fahrlehrer Verband beschreibt die Module der Kategorie B:


5. Absolvierung des Ausbildungspraktikums im Wohnsitzkanton

Modul B7: Mindestens 5 Fahrschüler/innen vollumfänglich ausbilden, mindestens 8 Abende Verkehrskunde-Unterricht erteilen

Da wir uns nicht nur auf das vom Lehrplan geforderte Minimum für die schweizerische Fahrlehrerausbildung beschränken und sehr praxisnah arbeiten erreichen wir eine gute Grundlage für das Ausbildungspraktikum. Unser Konzept der Module B1 bis B6 befähigt unsere Auszubildenden, ab dem ersten Tag des Ausbildungspraktikums Verkehrsregeltheorie- und Verkehrskunde-Unterricht sowie praktische Fahrstunden zu erteilen.

Die Praktikumstätigkeit wird von uns geführt und überwacht, lokal von einem Praktikumsfahrlehrer betreut. Wir pflegen auch den Kontakt mit dem lokalen Strassenverkehrsamt und knüpfen Ihnen den Kontakt zur zuständigen Person, damit sie optimal in das Tätigkeitsgebiet als Fahrlehrer/in eingeführt sind.

Die Praktikumstätigkeit wird von von der Schulleitung mit halbtägigen Unterrichtssequenzen am Ort der Fahrlehrerschule begleitet.

Da wir in unserer Fahrlehrerschule 4 x pro Jahr Berufsprüfungen durchführen lassen haben wir eine Flexibilität, die im Bedarfsfall unseren Auszubildenden die Option ermöglicht, das Ausbildungspraktikum um 3 Monate zu verlängern. So können wir gewährleisten, frei von Zeitdruck und optimal vorbereitet zur Berufsprüfung anzutreten.


6. Absolvierung der Berufsprüfung Fahrlehrer/in Kategorie B am Ort der Fahrlehrerschule

Modul B8: 2 Gruppenunterrichts-Lektionen Verkehrsregeltheorie und Verkehrskunde und 2 Einzelunterrichts-Lektionen Fahrunterricht erteilen

Die Berufsprüfung wird durch Experten der QSK Qualitätssicherungskommission des SFV Schweizerischer Fahrlehrer Verband am Ort der Fahrlehrerschule abgenommen.

Die Vorbereitung auf die Berufsprüfung dauert 12 Tage, die Prüfung selbst wird an einem Tag abgelegt. Der Prüfungsblock ist von der QSK SFV 5 Monate im Voraus ausgeschrieben, die definitive Zuteilung des Prüfungstages erfolgt ca. 4 Wochen vor der Prüfung.

Wir als Schulleitung stellen Ihnen wie bereits in den früheren Modulen alle unsere Ressourcen zur Verfügung und unterstützen Sie in der Prüfungsvorbereitung mit Unterricht und individuellem Coaching.


7. Fahrlehrerbewilligung

Rechte und Pflichten für Fahrlehrer/innen

Nach bestandener Berufsprüfung Fahrlehrer/in Kategorie B ist die Fahrlehrerbewilligung beim Strassenverkehrsamt des Wohnsitzkantons zu beantragen, wobei der administrativrechtliche Leumund auf die vorangehenden 24 Monate überprüft wird. Die Fahrlehrerbewilligung wird als Code 201 im Führerausweis eingetragen und berechtigt dazu, als Fahrschule aufzutreten und Fahrschüler/innen berufsmässig gegen Entschädigung theoretisch und praktisch auszubilden. Die Fahrlehrerbewilligung ist zwingende Grundlage für angestellte und selbstständig erwerbende Fahrlehrer/innen.

Die Fahrlehrerbewilligung hat 5 Jahre Gültigkeit und wird automatisch verlängert, wenn die Weiterbildungspflicht erfüllt ist und die BPT-Berechtigung besteht. Zum Erhalt der BPT-Berechtigung sind die vertrauensärztlichen Kontrollen alle 5, ab dem 50. Altersjahr alle 3 Jahre zu wiederholen.