Angebote Lehrgänge Auto-Fahrlehrer/in Kategorie B Ausbildungsorte 8952 Schlieren-Zürich und 3400 Burgdorf-Bern

3 Ausbildungsphasen für Grundausbildung, Ausbildungspraktikum und Fahrlehrerprüfung

Die Ausbildung Auto-Fahrlehrer/in Kategorie B umfasst ca. 900 Ausbildungsstunden, aufgeteilt in 8 Module. In den ersten 6 Modulen mit insgesamt ca. 650 Stunden bilden wir am Ort der Fahrlehrerschule die Basis für den Fahrlehrerberuf. Wir integrieren zusätzliche Lerninhalte und erreichen mehr als die Lehrplan-Mindeststandards vorschreiben, deshalb steht Ihnen im 7. Modul unser bewährtes Praktikumsmodell zu, das Sie in Ihrer Region absolvieren können.

Wenn Sie bereits über einen Fahrschulkontakt für Ihr Ausbildungspraktikum verfügen sind wir gerne bereit, die Voraussetzungen zu prüfen und die Fahrschule in Ihre Ausbildung zu integrieren. Auch unsere Kontakte zu möglichen Praktikumsstellen stehen Ihnen zur Verfügung, Details finden Sie in unserer Übersicht zum Ausbildungspraktikum

Die eidgenössische Berufsprüfung wird in einem Prüfungstag mit 12 Tagen Vorbereitungszeit als 8. Modul am Ort der Fahrlehrerschule abgelegt.

Lehrgangs-Typen nach Ausbildungstagen: Fahrlehrer-Grundausbildung Module B1 bis B6: Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum Modul B7: Fahrlehrer-Berufsprüfung Modul B8: Empfehlungen zur parallelen Arbeitstätigkeit:
nur Samstag 15 Monate mit wöchentlich 1 Ausbildungstag 5 bis 6 Monate nach dem Ausbildungspraktikum Arbeitspensum bis 100 % möglich, Reduktion im Modul B7 notwendig
Freitag-Samstag 9 Monate mit wöchentlich 2 Ausbildungstagen 5 bis 6 Monate nach dem Ausbildungspraktikum Arbeitspensum von max. 60 % empfohlen
Montag-Freitag 6 Monate mit wöchentlich 5 Ausbildungstagen 5 bis 6 Monate nach dem Ausbildungspraktikum Keine parallele Arbeitstätigkeit möglich

Unterrichtsfrei sind in allen Lehrgängen das Osterwochenende, 3 Wochen von Mitte Juli bis Anfang August und 2 Wochen ab Weihnachten bis nach Neujahr


Lehrgänge mit Beginn 2018

Lehrgänge nur Samstag, Freitag-Samstag und Montag-Freitag an beiden Ausbildungsorten

13. Januar 2018 bis Dezember 2019 B54 nur Samstag 8952 Schlieren-Zürich
2. März 2018 bis Juli 2019 B55a Freitag-Samstag 3400 Burgdorf-Bern
9. März 2018 bis Juli 2019 B55b Freitag-Samstag 8952 Schlieren-Zürich
7. April 2018 bis März 2020 B56 nur Samstag 3400 Burgdorf-Bern
5. Juni 2018 bis Juli 2019 B57 Montag-Freitag 8952 Schlieren-Zürich
14. August 2018 bis Juli 2019 B58 Montag-Freitag 3400 Burgdorf-Bern
18. August 2018 bis Juli 2020 B59 nur Samstag 8952 Schlieren-Zürich
24. August 2018 bis Dezember 2019 B60a Freitag-Samstag 3400 Burgdorf-Bern
31. August 2018 bis Dezember 2019 B60b Freitag-Samstag 8952 Schlieren-Zürich
30. Oktober 2018 bis Dezember 2019 B61 Montag-Freitag 8952 Schlieren-Zürich

Kosten und Finanzierungs-Möglichkeiten

Die Ausbildungskosten sind bei allen Lehrgangs-Typen gleich und belaufen sich inkl. Material, iPad und QSK-Prüfungsgebühr auf zwischen ca. Fr. 30'700.-- und Fr. 35'500.--. Die Differenz hängt einerseits von den Voraussetzungen ab, die Sie mitbringen, anderseits von der Zahlungsweise, wir bieten Komplettzahlung, modulweise und monatliche Zahlung an. Inbegriffen in diesen Kosten sind

  • bei Bedarf: Gleichwertigkeitsabklärung Vorbildung (Fr. 250.00)
  • bei Bedarf: Vormodul BPT (ca. Fr. 500.00 für Lernmaterial und Fahrstunden, ca. Fr. 400.00 für Arzt- und Prüfungsgebühren)
  • obligatorisch: Ausbildungs-Lehrgang Module B1 bis B8 (Fr. 25'600.00 bis Fr. 28'950.00, inkl. Lernmittel und iPad)
  • variabel: persönliche Materialkosten für eigene Fahrschule (Annahme ca. Fr. 1'500.00, Fremdkosten für Materialbeschaffung)
  • obligatorisch: QSK-Prüfungsgebühr (Fr. 3'600.00, Fremdkosten SFV Schweizerischer Fahrlehrer Verband)

Bedarf Ihre Situation einer Fremdfinanzierung empfehlen wir Ihnen, sich nicht von einer Fahrlehrerschule abhängig zu machen, sondern im privaten, vertrauten Umfeld eine Finanzierungslösung zu finden.

Die Form der modularen Ausbildung lässt es zu, die Fahrlehrerschule zu wechseln, sollten Sie mit Ihrer ersten Wahl nicht zufrieden sein. Sie vermeiden diese Unannehmlichkeit mit einer guten Vorabklärung und dem Besuch verschiedener Fahrlehrerschulen, damit Ihre Entscheidung auf die Ihrer Persönlichkeit entsprechenden Fahrlehrerschule fällt.

Finanzielle Abhängigkeit von einer Fahrlehrerschule geht meist einher mit weniger Selbstbestimmungsrecht. Beim Entscheid zur Fahrlehrerausbildung verlockende Arbeitsangebote in Fahrschulen haben sich in zahlreichen Fällen im Laufe der Ausbildung als Mittel entpuppt, angehende Fahrlehrer/innen ohne zusätzlichen Aufwand als Arbeitskräfte zu gewinnen. Bei schlechter Auftragslage können Arbeitgeber die Verträge kündigen und die aufgebrachten Ausbildungskosten zurückfordern.


Der Bund unterstützt die Fahrlehrerausbildung mit der subjektorientierten Finanzierung

Der Bundesrat hat die neue subjektorientierte Finanzierung am 15. September 2017 verabschiedet. Ab Januar 2018 werden Absolvierende von Kursen, die auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten, mit einer Rückvergütung nach abgeschlossener Ausbildung finanziell unterstützt.

 

Den Maximalbetrag von Fr. 9’500 kann nach abgeschlossener Ausbildung beantragen, wer:

A. als Auszubildende/r selbst Adressat der Rechnung und Absender der Zahlungen ist

B. alle Ausbildungsmodule bestanden hat

C. die Berufsprüfung Modul B8 abgelegt hat

(alle Punkte müssen erfüllt sein)

 

Die einzureichenden Dokumente sind:

1. Rechnung der Ausbildungskosten

2. Zahlungsbestätigung der Fahrlehrerschule (vom SBFI vorgegebenes Formular)

3. Bestätigung der QSK über die abgelegte Berufsprüfung Fahrlehrer/in (Eröffnung Prüfungsergebnis)

Wir sind als fai fahrlehrer ausbildungs institut und fai Schweiz GmbH für die Vorversion der Meldeliste erfasst und mit dem Update der Liste von ca. 22. November 2017 darauf publiziert. Sie erreichen die Seite des SBFI mit einem Klick auf den obenstehenden roten Button.

Nicht abgeschlossene Ausbildungen oder die Absolvierung einzelner Module werden vom Bund nicht unterstützt. Deshalb ist auch keine Möglichkeit zum Vorbezug vorgesehen. Verzögert sich die Ausbildungszeit, z. B. durch Unterbruch, verschiebt sich somit auch ein möglicher Auszahlungszeitpunkt.

Die Finanzierung der gesamten Ausbildungskosten muss demzufolge weiterhin durch die Auszubildenden selbst gewährleistet werden. Wir empfehlen nach vorausgehender Erklärung weiterhin, sich im Bedarfsfall im privaten Umfeld zu organisieren und sich nicht auf einen bestimmten Auszahlungszeitpunkt zu fixieren. Es bestehen noch keine Erfahrungswerte über die Dauer, die der ganze Prozess beansprucht.

Der Betrag ist willkommenes Startkapital für die eigene Fahrschule im ersten Geschäftsjahr oder für diejenigen, die einen zweiten Abschluss anstreben, finanzielle Basis für eine Weiter-Ausbildung zum Motorrad- oder Lastwagen-Fahrlehrer. Diese Zusatz-Ausbildungen werden nach aktueller Sachlage nicht unterstützt.

(Wir geben hier die aktuellen Informationen des SBFI Staatssekretariat für Forschung, Bildung und Innovation wieder, die Angaben sind ohne Gewähr und Änderungen durch das SBFI bleiben vorbehalten.)


iPad als Arbeitsinstrument

Seit 2013 ist in den Ausbildungskosten ein Apple iPad WiFi mit SIM-Karten-Verwendungsmöglichkeit und den wichtigsten Apps (Wert Fr. 850.--) inbegriffen. Er wird Ihnen am ersten Ausbildungstag übergeben und aktiv im Unterricht eingesetzt, Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Der iPad hilft Ihnen und uns, die Ausbildung und Ihre spätere Fahrschultätigkeit auf einfachste Art zu visualisieren und organisieren und bleibt nach Abschluss der Ausbildung Ihr Eigentum.

Verfügen Sie bereits über einen iPad werden wir die Rechnung dementsprechend reduzieren.


Bestellung der Unterlagen Fahrlehrer-Ausbildung Kategorie B