Mit der Qualität des Ausbildungspraktikums legen Sie den Grundstein für Ihren eigenen Fahrschulerfolg

Die wichtigsten Merkmale unseres Ausbildungspraktikums sind: an solide Grundausbildung anknüpfend, hohe Selbstverantwortung, dezentrale Durchführung, lokale Betreuung und zielgerichtete Weiterausbildung durch die Fahrlehrerschule. 

Die Fahrlehrerschulen haben im Ausbildungspraktikum Module B7/A7/C7 den Auftrag, die richtlinienkonforme Praxisanwendung der Lerninhalte der Ausbildungsmodule B1-B6/A4-A6/C3-C6 zu gewähren. Das Ausbildungspraktikum dient nicht der Konkurrenzierung der bestehenden Fahrschulen oder gar dazu, Praktikanten und Praktikantinnen als kostengünstige Mitarbeiter in einer Fahrschule einzusetzen. 

Praktikumsdurchführung im Wohnsitzkanton der Auszubildenden, Wahrnehmung der Aufsichtspflicht und vorbildliche Zusammenarbeit mit Strassenverkehrsämtern fördert positive Auswirkungen des Ausbildungspraktikums. Fahrlehrer/innen gestalten über die Betreuung von Ausbildungspraktika die Zukunft der Fahrlehrerschaft vor Ort mit, sie prägen über ihre Vorbildfunktion die Haltung der zukünftigen Fahrlehrer/innen.

Aspekte der Erwachsenenbildung in Fahrlehrerschule und Fahrschule

Obwohl schon 1932 der erste Fahrlehrerverband der Schweiz gegründet wurde, ist der Fahrlehrerberuf erst seit 2008 als "Beruf" anerkannt. Die aktuelle Fahrlehrerausbildung führt die Fahrlehrerausbildung zum Abschluss "Fahrlehrer/in mit eidgenössischem Fachausweis". Die Fahrlehrerausbildung wurde neu strukturiert und gegenüber der früheren Ausbildung "staatlich geprüfte/r Fahrlehrer/in" mit einem obligatorischen Ausbildungspraktikum ergänzt.

Die Ausbildertätigkeit der Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen im Kontakt mit ihren Fahrschülern und Fahrschülerinnen hat sich deshalb nicht von einem Tag auf den anderen merklich verändert.

Seit je her verändern sich die methodischen Ansprüche schleichend, die aktuelle Fahrlehrerausbildung identifiziert sich durch die starke Gewichtung andragogischer Aspekte mit der Erwachsenenbildung. Sie erlaubt im Idealfall, dass neue Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen mit den methodischen Entwicklungen der Grund- und Mittelschulen mithalten. Den Fahrschülern und Fahrschülerinnen sind zeitgemässe Methoden aus der eigenen Schulbildung vertraut, viele Berufslehren orientieren sich an Kompetenzfeldern. Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen, die auf gleichem methodischen Niveau arbeiten, fördern Lernende mit ihnen vertrauten Methoden und steigern damit Lerntempo und Lernerfolg.

Ziel der Fahrlehrerausbildung ist, die angehenden Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen in einem ausgewogenen Feld der Selbst-, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz zu befähigen, die Herausforderungen des Fahrschulalltags zu meistern.

Fahrlehrerausbildung und Ausbildungspraktikum

Die Kompetenzfelder ausgewogen zu entwickeln bedingt, Selbst- und Sozialkompetenz in der Ausbildung eine hohe Bedeutung beizumessen. Zahlreiche Ausbildungen richten sich hauptsächlich auf die Entwicklung der Fach-, im Lehrberuf zusätzlich der Methodenkompetenz, und vernachlässigen die Förderung von selbstorganisiertem und sozialem Lernen.

Unsere Fahrlehrerausbildung beinhaltet ein Ausbildungspraktikum, das analog der späteren Berufstätigkeit eine grosse Verantwortung auf Praktikantinnen und Praktikanten überträgt, damit aber auch auf uns als Fahrlehrerschule und auf beigezogene Fahrlehrer/innen. Das Ausbildungspraktikum möglichst berufsnah durchzuführen ist uns ein wichtiges Anliegen, Selbst- und Sozialkompetenz werden in der späteren Fahrschultätigkeit Erfolg und Misserfolg beeinflussen.

Möglich macht das fai-Ausbildungspraktikum die Zusammenarbeit mit Fahrlehrern und Fahrlehrerinnen, die den Beruf selbst mit Engagement und Freude ausüben und durch die Zusammenarbeit mit Praktikanten und Praktikantinnen die eigene Weiterentwicklung zulassen. Auch unsere konsensorientierte Zusammenarbeit mit Strassenverkehrsämtern führt zum Erfolg, denn zukünftige Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen erleichtern sich den Einstieg in das Berufsfeld, wenn sie früh und respektvoll mit den bestehenden Strukturen zusammenarbeiten.

Vorbereitung auf die Berufsprüfung

Im Ausbildungspraktikum werden die Kompetenzen der Module B1 bis B6 in der praktischen Anwendung trainiert und erweitert. Die beste Vorbereitung auf den Beruf und die Berufsprüfung Fahrlehrer/in mit eidgenössischem Fachausweis ist ein solides, vielseitiges Ausbildungspraktikum. Die Führung durch die Ausbildenden ergänzen wir mit der notwendigen Selbststeuerung, dieses Gleichgewicht fördert Ihre Kompetenzen und macht Sie reif für Beruf und Berufsprüfung.

Über die vorgegebenen Kompetenzen zu verfügen bedeutet, in jeder Situation auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten zugreifen zu können, auch in der Prüfungssituation. Sind die Kompetenzen wirklich verankert erübrigt sich ein spezifisches Prüfungstrainig. In organisatorischen Belangen und beratender Form stehen wir Ihnen selbstverständlich während der gesamten Ausbildung zur Verfügung, in der Phase der Prüfungsvorbereitung intensivieren wir diese Unterstützung.

Mindestanforderungen an die Praktikumstätigkeit

  • Praktischer Fahrunterricht (5 Fahrschüler/innen kontinuierlich ausgebildet in Vor-, Grund-, Haupt- und Perfektionsschulung)
  • VKU/Verkehrskundeunterricht
  • Wenn möglich VRT/Verkehrsregel-Theorieunterricht

Handlungskompetenzen im fai-Ausbildungspraktikum

  • Örtliche Ausbildungsplanung
  • Organisation des Fahrschulalltags
  • Betriebswirtschaftliche Planung und Umsetzung
  • Berufsorientierte Kontaktpflege (Fahrlehrer/innen, Strassenverkehrsamt etc.)
  • Selbstwirksamkeit, besonders in Bezug auf die eigene Berufsprüfung Fahrlehrer/in

Anforderungen zur Betreuung eines fai-Ausbildungspraktikums

  • Abschluss Fahrlehrer/in liegt mindestens drei Jahre zurück
  • Offenheit für Neues und Veränderungen
  • Interesse an methodischer und medialer Vielseitigkeit
  • Initiative und Selbstwirksamkeit
  • Mindestens monatliches und regelkonformes Angebot an Verkehrskundekursen
  • Regelkonforme Durchführung von praktischen Motorrad-Grundschulungen (betrifft nur Praktikumsstellen der Motorrad-Fahrlehrerausbildung)
  • Lückenlose Praktikums-Präsenzaufsicht in Gruppenkursen Verkehrskunde und praktische Motorrad-Grundschulung
  • Vertrauen und Unterstützungsbereitschaft gegenüber dem/der Praktikanten/Praktikantin

Weitere Informationen zu neuen Praktikumsstellen und Ausschlussgründe siehe Ende dieser Seite.

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Zürich

  • 2 Fahrlehrer-Ausbilder/in, die Praktikumstätigkeit in ihrer Fahrschule betreuen
  • 25 Fahrlehrer/innen, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Bern

  • 2 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

FahrlehrerAusbildungspraktikum im Kanton Aargau

  • 2 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Appenzell

  • 1 Fahrlehrer, der als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut hat

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Basel

  • 5 Fahrlehrer/innen, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Fribourg

  • 1 Fahrlehrer, der als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut hat

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Graubünden

  • 1 Fahrlehrer-Ausbilder, der Praktikumstätigkeit in seiner Fahrschule betreut
  • 2 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Schaffhausen

  • 2 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Schwyz

  • 1 Fahrlehrer-Ausbilder, der Praktikumstätigkeit in seiner Fahrschule betreut
  • 1 Fahrlehrer, der als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumsätitigkeit betreut

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Solothurn

  • 2 Fahrlehrer/in, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton St. Gallen

  • 10 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Tessin

  • 1 Fahrlehrer, der als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut hat

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Thurgau

  • 10 Fahrlehrer/innen, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut haben oder aktuell betreuen

Fahrlehrer-Ausbildungspraktikum im Kanton Zug

  • 2 Fahrlehrer, die als Partner unserer Fahrlehrerschule Praktikumstätigkeit betreut hat

Neue Praktikumsstellen

Sie haben bereits eine Vorstellung, wo Sie Ihr Ausbildungspraktikum absolvieren möchten? Wir unterstützen zielführend die Umsetzung Ihrer Vorstellungen.

Stehen Sie bereits mit einer Fahrschule in Kontakt und möchten Sie diese Verbindung für Ihr Ausbildungspraktikum nutzen, können wir auf Ihren Wunsch die Möglichkeit dieser Praktikumsstelle prüfen. Ausgeschlossen sind Grossfahrschulen, in denen kein persönlicher Kontakt zwischen Unternehmer und Praktikant/in stattfindet und Fahrschulen, die mit ihren Angeboten den Berufsstand und/oder die Verkehrssicherheit in Frage stellen.

Obligatorische Voraussetzung für eine neue Zusammenarbeit ist eine halbtägige Schulung zu den Vorschriften des Ausbildungspraktikums und der Fahrlehrerprüfung nach gültiger Prüfungsordnung.

Fragen zum Ausbildungspraktikum